MSF – Médecins sans Frontières

MSF – Médecins sans Frontières

 

Die “Ärzte ohne Grenzen” / “Médecins sans Frontières” (MSF) leisten wichtige vaccination-1215279_1280medizinische Hilfe in Krisengebieten und Staaten, in welchen das Überleben von Menschen durch Kriege, Konflikte, Epidemien oder natürliche Katastrophen bedroht wird. Neben der medizinischen Unterstützung sorgen die “Médecins sans Frontières” in notleidenden Ländern auch für Nahrungsmittel, Unterkünfte, sauberes und keimfreies Trinkwasser sowie für Hilfsgüter, die zum Überleben benötigt werden. Wir schätzen die Arbeit und Aufopferungsbereitschaft der MSF sehr und unterstützen den Verein projektbezogen bei wichtigen Hilfsmaßnahmen.

 

Im Herbst 2016 feierte MSF Luxembourg sein 30-jähriges Bestehen, für uns Anlass genug die Zusammenarbeit mit MSF Luxembourg zu intensivieren. Schon im Februar 2017 konnten wir einen Fünfjahresvertrag abschließen um zwei Projekte nachhaltig zu unterstützen:

Bar Elias hospital, Bekaa valley, Lebanon:

Das Bar Elias Krankenhaus ist eine Klinik, welche von MSF als sekundärmedizinisches Zentrum über die nächsten fünf Jahre aufgebaut wird. Zunächst muss das bestehende Gebäude modernisiert und medizinisch neu ausgerüstet werden, sodann wird neues Personal rekrutiert und ausgebildet und notwendige Strukturen werden aufgebaut. Das Bar Elias Krankenhaus wird auch als regionales Ausbildungszentrum fungieren. 60% unserer jährlichen finanziellen Unterstützung an MSF Luxembourg soll den pädiatrischen Abteilungen des Bar Elias Krankenhauses zugute kommen.

Khost maternity hospital, Afganistan:

Im von MSF betriebenen Khost maternity hospital werden täglich bis zu 60 Kinder geboren, das sind rund ein Drittel aller Geburten in der Provinz Khost. Unsere Unterstützung zielt auf verbesserte Hilfe bei Problemgeburten, insbesondere Frühgeburten.

In Afrika hat MSF in der Frühchenpflege bereits erfolgreich die „Känguru“-Methode entwickelt und eingeführt: Da es häufig in den Entwicklungsländern an der nötigen Technik – den Brutkästen – mangelt, ausgebildetes Personal fehlt und die nötige Hygiene nicht umsetzbar ist, mussten neue Wege beschritten werden. Im Prinzip – stark vereinfacht beschrieben – behält die Mutter das Frühgeborene in einem Beutel auf ihrem Bauch an ihrer Brust. Die Kindersterblichkeit konnte nicht nur stark reduziert werden, die Erfolgsquote kann sich durchaus mit unserer hiesigen Hightech -medizin messen.

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Daher unterstützen wir MSF um diese „Känguru“-Methode auch im Khost maternity hospital einzuführen und dort auch ein Ausbildungszentrum der „Känguru“-Methode zu errichten, damit die Kindersterblichkeit in der Region verringert wird.

 

Weitere Informationen über Médecins sans Frontières (MSF):
4a4e4074b1Luxemburger Webseite der MSF: www.msf.lu
Facebook Seite der MSF: https://www.facebook.com/MSFLux/

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