Bärenreservat Zarnesti (Rumänien)

Bärenreservat Zarnesti (Rumänien)

2cc63ed7-09fb-4e7a-badf-dcf606f16e26Die rumänische Tierschützerin Cristina Lapis hat in Brasov/Kronstadt gemeinsam mit ihrem Ehemann Roger Lapis das europaweit grösste Reservat für Braunbären geschaffen. Am Rande des Nationalparks Piatra Craiului erstreckt sich dieses Reservat über 69 Hektar Eichenwald. Hier können befreite Bären, die unter unwürdigen Zuständen gehalten wurden und zur Belustigung und als Attraktion dienten, ein freiheitsnahes Leben in optimalem artgerechtem Umfeld führen.

Zurzeit werden dort über 80 Bären, hauptsächlichimg_0035 rumänische Karpaten-Braunbären, bestens versorgt. Eine eigene Krankenstation steht zur Verfügung und die dort arbeitenden Tierärzte wurden spezifisch in der tiermedizinischen Versorgung und Betreuung der Bären ausgebildet. Das Bärenreservat ist selten für den Publikumsverkehr geöffnet, denn es ist ein Anliegen von Cristina Lapis, eher durch Aufklärung und Information vor allem Kinder und Jugendliche für das Schicksal der Bären zu sensibilisieren.

Wir besuchten Mitte Mai 2016 das Bärenreservat. Neben all den tragischen Einzelschicksalen der ausgewachsenen Braunbären, ist hervorzuheben, dass im Februar 2016 zwei Bärenjungen Bim und Bam gerettet wurden. Unsere Stiftung übernahm daher die Kosten für ein gesondertes Gehege für diese kleinen Bären.

 

 

Hier noch der Text von der Webseite des Bärenreservats  (www.ampbears.ro) zu diesem Projekt:

Bim und Bam sind die Namen der Bärenjungen, die im Februar gerettet wurden

img_0028“Die Bärenjungen, die durch unser Team im Februar gerettet wurden, haben ihre Namen von einer Stiftung erhalten. Beeindruckt von dem Schicksal der jungen Bären, entschieden sich Martine und Bertram Pohl über Ihre Stiftung Unterstützung anzubieten. Folglich werden die Ausgaben für den Bau eines speziell dafür vorgesehenen Geheges in dem Libearty Bear Sanctuary übernommen. Die beiden Bären wurden Bim und Bam genannt. Obwohl wir es bevorzugt hätten, die beiden Bären später wieder in ihren wilden Wald zu entlassen, wird das Reservat zu ihrem Zuhause. Beide Bären sind es leider gewohnt von Menschen gefüttert zu werden. In der Wildnis könnten sie durch ausgewachsene Bären angegriffen und sogar getötet werden. Es besteht weiter die Gefahr dass die beiden Bären sich in Wohngebieten auf Nahrungssuche begeben und somit zu einem Konflikt mit den Menschen führen kann, der tödlich für sie enden könnte. Eine unannehmbare Situation für Cristina Lapis. Der Bau des neuen Geheges wird im September beginnen. Im Frühjahr 2017, sobald die zwei Jungen sich selbst ernähren können, werden sie in ihr neues Zuhause umgesiedelt.”

Weitere und umfangreichere Informationen über diese wunderbare Initiative und das Lebenswerk von Frau und Herr Lapis finden Sie in den sozialen Medien und auf der Internetpräsenz der AMP:

www.facebook.com/Bear.Sanctuary/
www.ampbears.ro

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